Sonntag, 9. September 2007

Das ist es (auch :)): Das Leben in Barcelona

Das Leben in Barcelona ist immer noch herrlich. Es gibt so viel zu sehen, alle Ecken und Gassen, Gebäude und Strassen, Cafés, Bars, Restaurants sind so anders als in Deutschland. So schön. Der Hausstrand Barcelonas ist ganz nett - ich mein, es ist ein Strand :) - aber wenn man sich die Mühe macht nur ein kleines Stück weiter raus zu fahren, gibt es richtig traumhafte Strände. Gestern war ich in Castelldefels Playa, eine halbe Stunde mit dem Zug von hier. Wenig Strandbesucher, wunderbarer feiner Sandstrand, hohe Wellen, klares Wasser, ein Traum. Sonnenschein und Wind, stundenlang in der Sonne gelegen.. und das alles gratis :) Man faehrt hier mit dem Metro-Ticket bis etwa 1,5 Stunden nach außerhalb, wenn man möchte, ohne drauf zu zahlen. Ich habe noch einige Reisen vor mir, aber so lange es noch so heiss und schoen ist, nutze ich die Zeit um den Strand zu geniessen. Das erste Mal war ich Freitag am Meer. Die Woche hatte ich einfach noch nicht die Ruhe. Ich musste mir erst einmal alles ansehen, und rumlaufen und hatte das Gefuehl etwas zu verpassen, wenn ich mich an den Strand lege :) Gestern habe ich mich überzeugen lassen und es war ein Traum :)
Anschliessend sind wir heim, und ich habe im Supermarkt mein Abendessen geholt. Gambas, Salat, Brot und Käse. Insgesamt hat mich dieses wirklich grossartige Mahl 3,15 Eur gekostet, mit 10 frischen Gambas inklusive :) Unglaublich.
Das Leben hier macht wirklich Freude. In allen Supermaerkten gibt es frischen Fisch.
Obst und Gemuese gibt es an den Obststaenden sogar billiger als im Supermarkt, es gibt tausende von Joghurtsorten, ueberall frisches Brot, unendlich viele Sorten von richtig leckerem Käse, es gibt Serrano Schinken, spanische Wurst, Saefte und alles wirklich bezahlbar. Man muss hier nicht draussen essen, um gut zu speisen :)

Natuerlich verfuehrt es einen doch ab und an, mal draussen ein paar Tapas zu essen. Die baskischen Tapas (diese erkennt man daran, dass sie mit einem Zahnstocher zusammengehalten werden) sind die besten Tapas hier. Eine Tapa kostet allerdings auch 1,70Eur und besteht aus einer Scheibe Weissbrot und einem (köstlichen :)) Belag. Fisch, Fleisch, Fischpasten, Kaese, Oliven, Tomaten oder Frittiertes mit verschiedenen Ölen, Knoblauch oder Pasten. Fuer den kleinen Appetit abends sind sie dennoch perfekt. In der Regel (naja, als koennte ich schon von Regel sprechen :)) aber das habe ich auch gehoert :) stehen die Tapas auf Tellern ueber die Bartheke hinweg verteilt, man sucht sich aus und geniesst. Am Ende des Abends werden die Zahnstocher gezaehlt und bezahlt. Wenn man sich also beherrscht und 2-3 maximal ist und ein Bier trinkt, dann ist man mit etwa 6,50Eur dabei und hat wirklich Genuss pur.
Eine Tapas Bar habe ich schon ins Auge gefasst sie in den 6 Monaten immer mal wieder aufzusuchen :) damit ich am Ende der Zeit alle Tapas der Bar probiert habe :)

Die letzten beiden Abende war ich dann auch mal das Nachtleben hier testen. In einem Club bin ich noch nicht gewesen. Aber schon die Bars hier sind ganz anders als in Deutschland. Klein, alt, aber wirklich schoen. Man muss sich hier eben wieder angewoehnen nur Bier zu trinken. Die anderen Getraenke sind zwar auch deutlich billiger als in Frankfurt, aber wenn man mal oefters weggehen moechte, dann muss man sich eben auf das billigste Getraenk hier einigen :) und das ist nun einmal das Bier :)

Soviel erstmal zu meinen letzten beiden Tagen :)

Ach ja, nein, ich habe noch kein Internet in der Wohnung, aber in dem Café um die Ecke habe ich ein offenes WLAN entdeckt. Hier sitze ich auch im Moment. Heute werde ich nicht viel machen. Ich bin zu muede :) An das Schlafen in einem Zimmer ohne Fenster zur Freiluft muss ich mich noch gewoehnen. Aber ich will nicht wissen, was man fuer ein Zimmer mit einem solchen Fenster zahlen muss. Alle Wohnungen die ich gesehen habe, hatten diese Fenster zum Innenhof. Mit einem Innenhof ist man sogar noch ganz gut dran, denn einige hatten auch einfach ein Fenster zu einer anderen Hauswand. Aber die Gerueche, die sich in so einem (ueberdachten) Innenhof bilden, sind wirklich gewoehnungsbeduerftig :) An die Lautstaerke gewoehnt man sich schnell (vor allem wenn man eine Woche im Hostal gelebt hat ;)) aber die Gerueche, das wird noch etwas dauern :) Trotzdem bin ich sehr sicher, dass ich bleiben werde. Die Wohnung ist toll, meine Mitbewohnerin ist sehr cool und meine Vermieterin auch, man fuehlt sich sicher und hat auch das Gefuehl dass man die Sachen dort lassen kann, die Wohnung ist sauber und schoen. Da gehe ich lieber ab und an mal auf die Strasse um Internet zu haben und fuehle mich zuhause wohl. Auch die Gegend ist wirklich sehr schoen und man steigt abends mit einem guten Gefuehl aus der Metro - und laeuft entspannt nach Hause.

Das ist es: Mein Zimmer :)


Fotos der Wohnung folgen noch :)


An einer Sprachschule habe ich mich nun auch angemeldet. Mit den spanischen Zeiten bringe ich doch noch sehr oft etwas durcheinander. Ich benutze die eine typisch deutsche Vergangenheit ("Ich habe gemacht") die hier so gut wie keiner verwendet. Die Spanier ziehen es vor, das deutsche "Ich machte" zu nutzen, was in Deutschland kaum einer benutzt. In dieser Form gibt es sogar noch zwei verschiedenen Zeiten, die man bezogen auf Zeitpunkt, Dauer und Art der Handlung benutzt. Das ist wirklich besser, das nochmal im Kurs nachzuholen. Das auf der Strasse zu lernen, ist wirklich schwer. Sie ist wirklich billig. Ich werde vier Wochen, 2 mal die Woche á 3 Stunden hingehen. Habe Freitag den Einstufungstest gemacht. Fange aber erst die Woche ab dem 17ten an, wenn ich dann auch arbeite. Ich freue mich so sehr darauf wenn ich endlich auch so schnell sprechen kann, wie die Menschen um mich herum :)

Hasta luego :) Christiane

Keine Kommentare: